Schlafmittel und Aufputschmittel – eine Normalität in der Wirtschaft?

Heutzutage ist der Leistungsdruck so groß, dass sich Unternehmer mit Medikamenten morgens aufputschen – und abends mit Tabletten wieder in den Schlaf schlucken. Ist das Realität? Und was sind die Gefahren bei diesem Teufelskreis?

Für den Menschen ist Schlaf von großer BedeutungEin erholsamer Schlaf ist das A und O für ein glückliches Leben. Das mag sich im ersten Moment etwas harsch formuliert anhören, aber es ist nicht zu bestreiten, dass der gesamte Tag einem emotional, sozial und produktiv deutlich leichter von der Hand geht, wenn man die Nacht zuvor gut geschlafen hat. Wenn also der ganze Tagesablauf, dessen Gelingen und die Zufriedenheit dabei, abhängig von einer guten, befriedigenden Portion Schlaf ist, darf man gerne behaupten, dass der gesunde Schlaf schon mal zumindest eine Eintrittskarte in den Zustand eines halbwegs glücklichen Daseins ist.

Die Notwendigkeit eines erholsamen Schlafes kurz erklärt

Normalerweise hat jeder Mensch von Natur aus die Fähigkeit, einen erholsamen Schlaf zu finden, nachdem das Tagwerk vollbracht ist oder der Körper einfach seine Reserven erschöpft hat. Nur in neurologischen Ausnahmefällen ist diese ´normale´ Fähigkeit gestört und es muss unbedingt ein Facharzt oder ein sogenanntes Schlaflabor aufgesucht werden. Dass jeder Mensch auch mal Nächte hat, in denen er deutlich schlechter schläft oder gar keinen Schlaf findet, ist auch noch völlig normal. Manche Menschen reagieren empfindlich, zum Beispiel auf bestimmte Phasen des Mondes oder auf Stresssituationen, die ihnen im Laufe des Tages begegnet sind und die ihnen dann des Nachts noch im Kopf ´herumspuken´ – meist völlig unbewusst.

Das kommt vor und hat auch weiter nichts zu bedeuten. Wenn man ansonsten einen regelmäßig erholsamen Schlaf hat, verkraftet das der Körper – und auch der Geist – mal ganz gut, die eine oder andere Nacht nicht gut schlafen zu können. Problematisch wird es erst, wenn es zur Regel wird, dass man schlecht schläft und nicht mehr die Ausnahme. Die Tage werden in dem Zusammenhang mitunter unerträglich schleppend und anstrengend. Man fühlt, dass man auf der letzten Reserve läuft – und das ist auch absolut zutreffend. Der Körper stößt nämlich an seine Grenzen, wenn er auf der einen Seite immer gut funktionieren muss und auf der anderen Seite, nicht die nötige Ruhe findet, um sich zu erholen und die Reserven wieder aufzutanken. Ursachen von Schlaflosigkeit

Gehirn von Stress entlasten1. Psychischer Stress

Die meisten Schlaflosigkeiten sind tatsächlichen psychischen Ursprungs, wie man auf http://www.wieder-gut-schlafen.com/psychische-gruende-fur-schlafstoerungen/ nachlesen kann. Das Bewusstsein und/oder das Unterbewusstsein haben so viel zu überarbeiten, dass die Tagesphase nicht reicht oder man während des Tages gar nicht dazu kommt, seine emotionalen und psychischen Probleme zu beheben. Damit sind keine schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen gemeint, sondern alltägliche Probleme wie Liebeskummer, Stress am Arbeitsplatz, eine leichte Depression oder vielleicht Selbstzweifel, die einen aus was für Gründen auch immer quälen. Auch diese Probleme haben andere Menschen, die dennoch gut schlafen können. Es hängt viel von der Psyche des einzelnen ab, ob er diese, wie der Volksmund sagt, mit ins Bett nimmt. Ist dem aber so, so führt dies mitunter zu länger anhaltenden Schlaflosigkeit – und damit zu noch mehr Problemen.

2. Ernährung

Der Mensch ist, was er isst, wie wieder der Volksmund weiß. Alles, was der Mensch zu sich nimmt, macht etwas in seinem Körper, was auch Folgen hat – gute oder schlechte. Auch für den Schlaf spielt die Ernährung eine große Rolle. So haben natürlich Menschen, die ernährungsbedingt einen hohen Blutdruck haben – durch zu viel Koffein, Salze oder gesättigte Fettsäuren und Fleisch – natürlich deutlich schlechtere Chancen, Ruhe zu finden – ob bei Tag oder bei Nacht. Auch vor dem zu Bett gehen noch ´schwer´ zu essen, ist ein Garant für Schlaflosigkeit, weil der gesamte Verdauungstrakt dann noch arbeitet, anstatt sich mit dem Rest des Körpers zur Ruhe zu begeben. Dieser hält einen dann im wahrsten Sinne des Wortes wach.

3. Bewegungsmangel

Leider führt auch der oft angeführte Bewegungsmangel nicht nur zu solchen Erscheinungen wie Fettleibigkeit und genereller Antriebslosigkeit, sondern kann auch zu Schlafstörungen führen – aus dem einfachen Grund, dass der Körper nicht ausgelastet ist, sprich einfach noch nicht müde genug zum Schlafen ist, gar keinen Schlaf braucht. Dennoch kann die Psyche welchen brauchen, denn auch diese muss mal ´abschalten´. Dieses Ungleichgewicht von Körper und Geist führt zu Schlaflosigkeit, was wiederum zu noch mehr Unwohlsein während des Tages führt.

Schlafstörungen ohne Schlaftabletten behandeln

Zuerst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass Schlaftabletten – mit Rezept oder ohne Rezept – immer erst der letzte Schritt sind, um Schlafstörungen zu therapieren. Falls keine Wege mehr daran vorbeiführen und sogar der Arzt des Vertrauens dazu geraten hat, findet man rezeptfreie Schlafmittel beispielsweise auf http://www.rezeptfreies.com/schlafmittel/. Zuvor sollten alle anderen Maßnahmen, die nicht mit dem Gebrauch von Medikamenten einhergehen, ausprobiert werden – und zwar ausführlich. Diese sind:

  • Für Bewegung sorgen: Man ist überrascht, um wie viel besser man schläft, wenn man vor dem zu Bett gehen noch einen langen Spaziergang mit dem Hund gemacht hat. Wenn das nicht reicht, sollte man wirklich einmal darüber nachdenken, ob man nicht einen Sport anfängt, der zu einem passt. Das wirkt Wunder.
  • Probleme vor dem Schlafen lösen: Es lassen sich natürlich nicht alle Probleme mit einem 15-minütigen Gespräch lösen, aber auch das kann schon sehr befreiend sein. Wer vor dem zu Bett gehen mit seinem Partner über die Probleme des Alltags redet, fühlt sich befreit und findet leichter Schlaf. Sind die Probleme aber tiefgreifender, sollte man einmal über eine Psychotherapie nachdenken. Im Zuge derer löst sich oft auch die Schlaflosigkeit in Luft auf.
  • Ernährung umstellen: Ein voller Bauch studiert nicht gern…und schlafen tut er auch nicht gern. Das sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden. Wenn das nicht reicht, sollte vielleicht einmal die gesamte Ernährung hin zu gesünderen Lebensmitteln überdacht werden.

Schlafstörungen durch rezeptfreie Schlaftabletten behandeln

Auch hier vorab: Schlaftabletten sind nicht gut für Körper und Geist, ob diese nun rezeptpflichtig oder rezeptfrei verkauft werden (Wie schon gesagt, eine Übersicht liefert http://www.rezeptfreies.com). Dass Medikamente ohne Rezept verkauft werden, heißt nicht, dass diese weniger wirkungsvoll oder ungesünder sind, sondern nur, dass der Missbrauch, der mit ihnen geführt werden kann, als geringer eingestuft wird. So gibt es eine Reihe frei verkäufliche, rezeptfreie Schlaftabletten, die durchaus sehr potent sind. Aber auch diese führen bei andauernder Einnahme zu ernsthaften körperlichen Beschwerden bis hin zu einem deutlich erhöhtem Krebsrisiko und könne zudem auch psychisch abhängig machen.

Die Faustformel ist, dass wer mehr als 2 Mal im Monat zu Schlaftabletten – ob rezeptfrei oder nicht – greift, mehr als nur ein Schlafproblem hat (Schlaflabor Online Test). Vorsicht ist also geboten. Anfangen sollte man deshalb immer mit den Schlaftabletten, die auf rein natürlicher Basis wie Baldrian funktionieren. Auch bestimmte Kräutertees helfen dem Körper – kurz vor dem Einschlafen getrunken – zur Ruhe zu kommen. Und zu guter Letzt, bleibt einem immer noch das Schäfchenzählen.